die Butia capitata: Geleepalme

(Copyright by Philippe)
Woher kommt der Name Geleepalme?
Der Name Geleepalme resultiert daher, das sie viele relativ große und süße Früchte ausbildet aus denen Gelee sowie Wein hergestellt wird.
Die Geleepalme (Butia capitata, auch Butia odorata) stammt ursprünglich aus den subtropischen Regionen Südamerikas, insbesondere aus Brasilien, Uruguay und Argentinien.
Dort wächst sie in offenen Graslandschaften und trockenen Savannen, wo sie sich an sonnige Standorte und sandige Böden angepasst hat. Ihr Name „Geleepalme“ bezieht sich auf die süßen, aromatischen Früchte, die traditionell zur Herstellung von Gelees, Marmeladen und Säften verwendet werden.
Diese robuste Palme ist frosthart bis etwa -10 °C und wird weltweit als Zier- und Nutzpflanze geschätzt. Ideal für mediterrane Gärten und tropisches Flair! Jetzt mehr über die Geleepalme erfahren!
Sie sollte nicht mit der Butia odorata verwechselt werden, die wiederum ein anderes Verbreitungsgebiet hat.
Stamm und Größe dieser Palme?
Diese mittelgroße, eher langsam wachsende Palme kann hier eine Wuchshöhe von etwa 4 bis 6 Metern erreichen. Unter guten Bedingungen, die es in Deutschland wohl eher nicht gibt, sogar 8 Meter und mehr.
Der Stamm ist kräftig, dick und leicht faserig, mit einem Durchmesser von bis zu 50 cm. Ihre gefiederten Blätter können eine Länge von 2 bis 3 Metern erreichen und verleihen der Palme eine beeindruckende, ausladende Krone.
Aufgrund ihres langsamen Wachstums bleibt die Palme über viele Jahre kompakt, was sie ideal für Gärten und Landschaftsgestaltungen macht.
Butia capitata Temperatur Verträglichkeit
Sie verträgt für kurze Zeit bis zu -12°C, was für eine Palme bereits kräftige minus Temperaturen sind. Im Vergleich zur Jubaea chilensis und Phoenix canariensis wurzelt sie eher flach.
Bei ausgepflanzten Exemplaren sollte das Augenmerk im Winter schon einmal auf den Wurzelbereich gelenkt werden, da hier ein ordentlicher Schutz vorausgesetzt wird. Natürlich nur wenn der Boden auch wirklich bis in einige Zentimeter Tiefe einfrieren könnte.
Bekannt sind ausgepflanzte Exemplare mit einer Größe von ca. 3-4 Metern beispielsweise in Düsseldorf. Die Pflanze in Düsseldorf wird im Winter lediglich mit einem Lichtschlauch versehen, mehr Winterschutz bekommt sie nicht.
Wir würden statt einem Lichtschlauch eher ein Heizkabel empfehlen wie hier bei uns zum Thema Winterschutz aufgeführt.
Der optimale Standort für die Geleepalme
Der optimale Standort für die Butia capitata, ist sonnig und warm, da sie ein tropisches bis subtropisches Klima bevorzugt. Sie gedeiht am besten an einem windgeschützten Platz, um ihre dekorativen, gefiederten Blätter vor Schäden zu bewahren.
Der Boden sollte gut durchlässig, leicht sandig und nährstoffreich sein, um Staunässe zu vermeiden, die ihre Wurzeln schädigen könnte. Obwohl die Palme frosthart bis etwa -12 °C ist, sollte sie in kälteren Regionen im Winter geschützt werden, beispielsweise mit Mulch und Vlies.

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Wie sehen eigentlich die Samen dieser Palmenart aus?
Die Samen der Butia capitata, auch Geleepalme genannt, sind hart, oval bis leicht länglich und etwa 2–3 cm groß. Ihre holzige Schale ist braun bis dunkelbraun gefärbt und glatt bis leicht rau.
Die Samen entwickeln sich aus den essbaren, aromatischen Früchten der Palme, die für Marmeladen und Gelees beliebt sind. Aufgrund ihrer robusten Schale ist eine Keimung ohne Vorbehandlung langwierig. Häufig wird die harte Schale angeritzt oder eingeweicht, um die Keimzeit zu verkürzen.
Die Samen sind ein wesentliches Element der Vermehrung dieser frostharten Zierpalme, die in tropischen und subtropischen Regionen weit verbreitet ist.
Key Fact: sie besitzt 3 Embyonen pro Samen



